Lambsdorff besucht mit dem Bundestagskandidaten Till Mansmann das UNESCO Welterbe Kloster Lorsch

Alexander Graf Lambsdorff, Dr. Hermann Schefers, Till Mansmann, Stadträtin und Vorsitzende der FDP Lorsch Birgit Grüner, Winifred Hörst (FDP Heppenheim)Der Vizepräsident des europäischen Parlaments, Alexander Graf Lambsdorff, besuchte mit dem Bundestagskandidaten für den Wahlkreis Bergstraße, Till Mansmann, das UNESCO Welterbe Kloster Lorsch.

Dessen Leiter Dr. Hermann Schefers, erläuterte den Freidemokraten die Entwicklung der Stätte, von der Bewerbung für den UNESCO Welterbe Status, bis zur Verleihung im Jahr 1991 und die anschließenden Aktivitäten des Kuratorium UNESCO Welterbe Kloster Lorsch. Lambsdorff und Mansmann zeigten sich von diesem intensiven ehrenamtlich und bürgerlichen Engagement zutiefst beeindruckt.
Anschließend wurde es in der gut besuchten Zehntscheune des Klosters Lorsch politisch. Lambsdorff stellte den zahlreichen Gästen das Wahlprogrammes der FDP vor: Bildung, Digitalisierung, Sicherheit, Kultur, internationale Beziehungen und Wirtschaftsförderung. Über die aktuellen Umfrageergebnisse und den Teamgeist in allen Gliederungen der FDP zeigte Lambsdorff sich zuversichtlich, mahnte aber an, dass man sich gerade jetzt im Wahlkampf nicht ausruhen dürfe.
Mansmann freute sich über den Besuch aus Brüssel: Nicht nur Graf Lambsdorff, auch Katja Suding aus Hamburg, Christian Lindner aus Düsseldorf, Lencke Steiner aus Bremen, Wolfgang Kubicki aus Kiel und natürlich unsere Bundesgeneralsekretärin Nicola Beer aus Frankfurt zeigten, wie breit die FDP auch personell für die Bundestagswahl aufgestellt sei, sagte Mansmann mit Blick auf die Kritik an der “One-Man-Lindner-Show”.  ”Als Team haben wir die Bundespartei momentan wieder auf acht bis neuen Prozent gebracht, aber die wirkliche Arbeit beginnt erst nach dem Wahlkampf.”, so Mansmann abschließend.




Till Mansmann, Bundestagskandidat der FDP im Wahlkreis Bergstraße, stellt sich vor



Wolfgang Gerhardt: Worauf es 2017 ankommt

Wolfgang Gerhardt: Worauf es 2017 ankommt

2017 gilt es, einen motivierenden Blick nach vorne zu richten. Wir müssen uns nicht ausschließlich mit Bedrohungsszenarien und deren gemeinhin unterstellter Unvermeidbarkeit abfinden. Neben pessimistisch verzagten Rezepturen in apokalyptischen Dosen im wöchentlichen Montageband der Talkshows muss es auch Angebote geben, die Menschen veranlassen, nach optimistisch gestaltenden Politikentwürfen zu suchen und mitzumachen.

Die Chance zur Freiheit ist das, was Menschen im Kern brauchen und nach dem sich noch so viele auf der Welt sehnen. Freiheit ist der Wert, der uns in einer globalisierten Welt und trotz vieler Widrigkeiten und Probleme immer noch wie in einer Komfortzone leben lässt.
Deshalb gilt es, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, ihnen zuzuhören, aber ihnen auch zu sagen, was sie wissen müssen.
Lassen Sie uns über die Freiheit sprechen und darüber, was wir 2017 für die Freiheit tun können!

Die Veranstaltung findet statt am 23.08.2017, ab 18 Uhr im Halben Mond in Heppenheim



Im Dialog mit Alexander Graf Lambsdorff, MdEP

Im Dialog mit Alexander Graf Lambsdorff MdEP in Lorsch

Deutschland hat die Wahl – denken wir neu.

Unter diesem Motto stellt sich Alexander Graf Lambsdorff MdEP den Fragen der Presse und interessierter Bürger.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 17.08.2017 ,um 14:30Uhr in der Zehntscheune des Unesco-Weltkulturerbes Kloster Lorsch statt. (Adresse: Nibelungenstraße, 64653 Lorsch)

Für einen kleinen Imbiss und eine Erfrischung ist gesorgt.
Wir freuen uns darauf, sie dort begrüßen zu dürfen.




Geschichte der Gründung und Entwicklung der FDP in Heppenheim, im Kreis und im Bund

Pünktlich zur 70-Jahr Feier der Freidemokraten in Heppenheim, hat die FDP Heppenheim einen äußerst lesenswerten chronologischen Überblick über die Gründung der Bundespartei, sowie des Stadt- und Kreisverbandes aus den Memoiren des ersten Heppenheimer und Kreisvorsitzenden Henri Roos bereitgestellt.

Zum Artikel: www.fdp-heppenheim.org




Pressemitteilung: Die Vereinigung Liberaler Kommunalpolitiker im Kreis Bergstraße hat einen neuen Kreisvorstand

VLK Bergstraße: Der neue Vorsitzende des bergsträßer Kreisverbands der Vereinigung Liberaler Kommunalpolitiker, Oliver Wilkening (links) aus Heppenheim, mit seiner Amtsvorgängerin Edith von Hunnius aus Rimbach und dem FDP-Kreisvorsitzenden Till Mansmann

Der neue Vorsitzende des bergsträßer Kreisverbands der Vereinigung Liberaler Kommunalpolitiker, Oliver Wilkening (links) aus Heppenheim, mit seiner Amtsvorgängerin Edith von Hunnius aus Rimbach und dem FDP-Kreisvorsitzenden Till Mansmann

Die FDP im Kreis Bergstraße hat ihre Kommunalpolitiker organisatorisch neu aufgestellt. Bei den Kommunalwahlen, die für die Freien Demokraten überaus erfolgreich verlaufen sind, weil sie das beste Kommunalwahlergebnis seit vier Jahrzehnten gebracht haben, konnte die FDP im Kreis Bergstraße die Anzahl ihrer Mandatsträger glatt verdoppeln: Über 60 Bürger wurden über die FDP-Listen in den Städten und Gemeinden sowie in die Gremien des Kreises Bergstraße selbst gewählt und sind nun Stadt- oder Gemeindeverordnete, Beigeordnete, Magistrats- oder Kreistagsmitglieder.

Zusammengefasst werden die Kommunalpolitiker in einer eigenen Organisation, der Vereinigung Liberaler Kommunalpolitiker (VLK). Der VLK-Kreisverband Bergstraße hat nun in Bürstadt seinen Vorstand neu gewählt. Nach fünf Jahren gab Edith von Hunnius, Rimbach, das Amt an Oliver Wilkening, Magistratsmitglied in Heppenheim, ab. Edith von Hunnius hatte der Verbandsversammlung des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen 15 Jahre angehört und war in den letzten fünf Jahren dessen Vizepräsidentin. Sie gehört der VLK als Beigeordnete in Rimbach aber weiterhin an. Als Stellvertreter von Wilkening wählten die VLK-Mitglieder den FDP-Kreisvorsitzenden und Kreistagsabgeordneten Till Mansmann. Der stellvertretende FDP-Kreisvorsitzende Fabian Storzer, Stadtverordneter in Bürstadt, wurde Beisitzer im neuen Vorstand.

Die Wahl wurde von einem herausragenden liberalen Kommunalpolitiker geleitet: Michael Schüßler, Erster Stadtrat in Rodgau im Kreis Offenbach, war extra dazu angereist. Schüßler ist Vorsitzender der VLK Hessen sowie stellvertretender Vorsitzender des hessischen Städte-tages und gehört in Nachfolge von Edith von Hunnius seit diesem Jahr der Verbandsversammlung des Landeswohlfahrtsverbands Hessen an, das als “Sozialparlament” über ein beachtliches Budget entscheidet. Schüßler legte in seiner Rede dar, wie er die VLK künftig aufstellen möchte. “Besonders freut es mich, dass wir im Kreis Offenbach über Bezirksgrenzen hinweg so gut mit den südhessischen Kreisverbänden zusammenarbeiten, besonders mit der Bergstraße”, so Schüßler.

Edith von Hunnius, die für ihre langjährige Tätigkeit mit einem Blumenstrauß geehrt wurde, stellte in ihrer Rede zum Abschied von ihrem VLK-Vorsitzendenamt fest, wie schwierig die kommunalpolitische Arbeit oft ist: “Der Staat erfreut die Bürger, indem er ihnen scheinbar immer neue Wohltaten beschert, verschweigt aber geflissentlich, dass sie diese vermeintlichen Wohltaten selbst bezahlen müssen”, so von Hunnius, “und dann überlässt er den Kommunen die unangenehme Aufgabe der Finanzierung.”
Der neue Kreisvorsitzende der VLK, Oliver Wilkening, legte dar, wie er die kommunalpolitische Arbeit im Kreis koordinieren möchte: “Wenn wir enger zusammenarbeiten, wird die Arbeit für uns alle einfacher – man muss ja nicht in jedem Ort das Rad immer neu erfinden. Wir haben auch in unserem Kreisverband viele Spezialisten und Experten, deren Kenntnis wir besser für uns alle nutzen sollten – schön wäre es, das nicht nur innerhalb der Kreisgrenzen zu machen, sondern hessenweit auf das Wissen unserer Mitglieder und Funktionsträger zugreifen zu können”, so Wilkening.



Die FDP Bergstraße formiert sich neu

KMVEinige Änderungen hat es bei der Kreismitgliederversammlung der FDP Bergstraße, die am Donnerstag, 23. Juni 2016, in Bürstadt getagt hat, im Vorstand der Partei gegeben. Der bisherige Vorsitzende Till Mansmann, Heppenheim, führt den Kreisverband weiter. Bei der Abstimmung erhielt Mansmann 24 Ja- und sieben Nein-Stimmen, bei zwei Enthaltungen. Als Stellvertreter fungieren künftig Fabian Storzer aus Bürstadt, der alle Stimmen der Kreismitgliederversammlung erhielt, und Birgit Grüner aus Lorsch. Schatzmeister Dr. Klaus Wolff aus Lorsch und Europabeauftragter Dr. Hans Maschke aus Lampertheim wurden in ihrem Amt bestätigt.

Sieben Beisitzer komplettieren den neugewählten Vorstand: Hans-Joachim Domby aus Bürstadt, Jens Becker aus Heppenheim, Dr. Wolf-Dietrich Weber aus Zwingenberg, Burkhard Vetter aus Bürstadt, Frank Bauer aus Mörlenbach, Michael Wecht aus Rimbach und Helmut Hummel aus Lampertheim. Außerdem gehören laut Satzung Roland von Hunnius aus Rimbach als Kreisbeigeordneter des Kreises Bergstraße, der auch Ehrenvorsitzender der FDP Bergstraße ist, und Christopher Hörst als Fraktionsvorsitzender der FDP im Bergsträßer Kreistag dem Vorstand als stimmberechtigte Mitglieder an.

Christopher Hörst aus Heppenheim, bislang stellvertretender Vorsitzender, übte heftige Kritik am bisherigen Vorstand. Er wurde für verschiedene Ämter vorgeschlagen, trat aber für kein Amt an. Außerdem schieden die bisherigen stellvertretenden Vorsitzenden Richard Meier-Sydow, Birkenau, und Dr. Gernot Diehlmann, Lampertheim, aus dem Vorstand aus.

Der neu gewählte Vorstand wird die FDP Bergtsraße in den nächsten zwei Jahren in die Bundestags- und in die Landtagswahlen in Hessen führen. Mansmann kündigte außerdem an, die zuletzt wieder vermehrt zu verzeichnenden Beitritte in die Partei gezielt zur Gründung neuer Ortsverbände nutzen zu wollen.




FDP Rimbach: Antrag Wochenmarkt

Zum Herunterladen: 2016-06-17_FDP-Antrag_Wochenmarkt




FDP Rimbach: FDP in Sorge um den Rimbacher Wochenmarkt

FDP-Jahreshauptversammlung – Bernd Maurer als Vorsitzender bestätigt – Kreis-FDP mit dem „besten Ergebnis seit 41 Jahren“ – Themen: Kindergarten, Windkraft, Wochenmarkt, Sicherheit, Ärzteversorgung

Rimbach, 17.06.2016 – Bernd Maurer bleibt auch in den kommenden zwei Jahren Vorsitzender der FDP Rimbach. Auf der Jahreshauptversammlung im Restaurant Reiterhof To Steki wurde er einstimmig im Amt bestätigt. Ihm zur Seite stehen als stellvertretende Vorsitzende Roland von Hunnius, Michael Wecht und Werner Lenz. Alte und neue Schatzmeisterin ist Edith von Hunnius. Zu Beisitzern im Vorstand des Ortsverbandes wurden Hans Fendrich (Europa-Beauftragter), Willfried Karpowski und Doris Maurer gewählt. Thomas Walter und Hans-Jürgen Prahst sind die neuen Kassenprüfer. Die Wahlen wurden vom FDP-Kreisvorsitzenden Till Mansmann (Heppenheim) geleitet.

Zuvor ging Bernd Maurer in seinem Rechenschaftsbericht „ohne Patentrezept und Beipackzettel“ auf die Arbeit des Vorstands in den letzten zwei Jahren ein. Er erwähnte die Positionierung des Ortsverbandes in der Frage des evangelischen Kindergartens, erläuterte die wichtigsten Forderungen aus dem FDP-Wahlprogramm und freute sich über die personelle Aufstellung der FDP nach der erfolgreichen Kommunalwahl. Mit drei Sitzen in der Gemeindevertretung und einem Mitglied des Gemeindevorstands (Edith von Hunnius) seien die Freien Demokraten gut gerüstet für die politische Arbeit in den kommenden fünf Jahren. Er gratulierte Karsten Schmitt zum Vorsitz im Ausschuss für Soziales, Sport und Kultur und wünschte ihm viel Erfolg in dem neuen Amt. Seine Ausführungen stellte er unter eine Aussage des liberalen Vordenkers Ralf Dahrendorf: „Zwänge setzen Grenzen für das Machbare, aber sie bestimmen nicht darüber, was zu tun ist.“ Die FDP werde sich in ihrem Handeln auch künftig nicht primär durch vordergründige Sachzwänge leiten lassen, sondern konsequent ihren politischen Prinzipien folgen.

Roland von Hunnius berichtete aus seiner Arbeit in der Regionalversammlung Südhessen. Der aktuelle Entwurf des Teilplans Erneuerbare Energien enthalte leider noch immer das Gebiet Fahrenbacher Kopf als Windvorrangfläche, wenn sie auch gegenüber der Fassung des Regionalverbands Rhein-Neckar verkleinert worden sei. Die FDP spreche sich mit aller Entschiedenheit dagegen aus, Natur und Landschaft schweren Schaden zuzufügen, indem im vermeintlichen Interesse der Energiewende „der Fahrenbacher Kopf verspargelt“ werde. Sie werde in der Regionalversammlung beantragen, den Fahrenbacher aus der Liste der Windvorrangflächen Kopf zu streichen.

Zum einem anderen Rimbacher Thema verlas er einen Antrag der FDP-Fraktion in der Gemeindevertretung. Die FDP mache sich große Sorgen um den Fortbestand des Rimbacher Wochenmarktes. Nach anfänglich guter Beschickung durch Standbetreiber und positiver Resonanz durch die Bevölkerung könne inzwischen von einem richtigen Wochenmarkt kaum noch die Rede sein. Die meisten Betreiber hätten sich zurückgezogen. Käufer blieben aus. Mit ihrem Antrag will die FDP-Fraktion den Gemeindevorstand auffordern, „sich um eine Wiederbelebung des Rimbacher Wochenmarktes zu bemühen“.

Nach den Berichten der Schatzmeisterin und der Kassenprüfer wurde dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilt. Zwischen den Wahlgängen berichtete Till Mansmann aus Kreis- und Landespolitik und stellte die Arbeit des Kreisvorstands vor. Die Kreis-FDP habe bei der letzten Kommunalwahl „das beste Ergebnis seit 41 Jahren“ erzielt. Sie sei mit fünf – statt bisher drei – Abgeordneten unter dem Vorsitz von Christopher Hörst in den Kreistag eingezogen und stelle mit Roland von Hunnius nach fünfjähriger Pause wieder ein Mitglied des Kreisausschusses. Außerdem stelle sie einen stellvertretenden Kreistagsvorsitzenden (Till Mansmann). Die Abwahl des Kreisbeigeordneten Matthias Schimpf bezeichnete er als „weder sachlich geboten, noch finanziell zu rechtfertigen“. Die FDP-Kreistagsfraktion stemme sich dagegen, um des puren Parteiproporzes willen erfahrenes und bewährtes Spitzenpersonal mit hohen Bezügen spazieren zu schicken und zugleich die Zahl der Hauptamtlichen unangemessen aufzublähen. Die Zeche für diese Klientelpolitik der CDU/SPD-Koalition zahlten die Bergsträßer Bürger. Sie, nicht die Spitzen der Koalition, müssten schließlich für die immensen Mehrkosten aufkommen.

Themen, mit denen sich die FDP Rimbach in der Liberalen Runde oder mit Veranstaltungen befassen will, sind „Sicherheit“ und – besonders nach der Absage aus Wiesbaden für eine finanzielle Unterstützung von „Luise light“ in Lindenfels – „medizinische Versorgung“. Dazu sollen jeweils besonders fachkundige Personen als Auskunftgeber eingeladen werden.

 



FDP Rimbach: Es gibt viel zu tun – packen wir’s an

Liberale Runde hat über Rimbacher Themen diskutiert.

In der „Liberalen Runde“, die sich einmal monatlich trifft, diskutierten Fraktion und Ortsverband der Rimbacher FDP mit parteiungebundenen Bürgern über aktuelle lokalpolitische Fragen. Dabei erläuterte der Fraktions- und Ortsvorsitzende Bernd Maurer das Abstimmungsverhalten der FDP in der letzten Sitzung der Gemeindevertretung zum Punkt „Ireneturm“. So wünschenswert ein neuer Turm auf der Tromm als Highlight sowohl für Rimbacher als auch für Touristen wäre, so sorgfältig müsse das Projekt konzeptionell und finanziell vorbereitet werden. Mit der Beantragung eines Zuschusses sei eine Vorentscheidung getroffen worden, ohne dass es konkrete Vorstellungen über das Gesamtkonzept gebe. Roland von Hunnius: „Kommt der Zuschuss, hat die Gemeindevertretung faktisch keinen Handlungsspielraum mehr, die Investition von mehr als 260.000 Euro infrage zu stellen. Kommt er nicht, wird es sehr schwierig sein, die Nachbarkommunen um eine Kostenbeteiligung zu bitten. Dann sprechen wir über eine Belastung der Gemeinde Rimbach von 800.000 Euro – von den Folgekosten ganz zu schweigen.“ Es war nach Ansicht von Bernd Maurer „sehr unglücklich, am letztmöglichen Tag vor Antragseinreichung und ohne Vorberatung durch einen Ausschuss über die Vorlage des Bürgermeisters entscheiden zu müssen. Eine sorgfältige Abwägung von Vor- und Nachteilen und Alternativen war nicht möglich. Deshalb konnte unser Votum nur ‚nein‘ lauten.“
In der Liberalen Runde wurden einige Themen vorgestellt, die von der FDP-Fraktion in der Gemeindevertretung aufgegriffen und verfolgt werden sollen. Dazu zählt nach wie vor das Vorhaben eines Gemeindeentwicklungsplans, wie er in der letzten Periode schon beantragt, aber bisher nicht abschließend beraten wurde. Sorgen bereitet den Liberalen, dass der „Wochenmarkt nach fulminantem Start eingeschlafen“ ist. Sie erwarten entsprechende Initiativen des Gemeindevorstands in Abstimmung mit dem Wirtschafts- und Verkehrsverein. Lobend hervorgehoben wurde die vom Land Hessen unterstützte Aktion „Ab in die Mitte“, die nun schon im zweiten Jahr stattfindet. Allerdings dürften darüber nicht die von den Demografie-Arbeitskreisen entwickelten und in einer Bürgerversammlung positiv bewerteten Ideen vergessen werden, findet Karsten Schmitt, der den Ausschuss für Soziales, Sport und Kultur leitet und die FDP-Fraktion künftig im Demografierat vertritt. Sie müssten Stück für Stück auf Machbarkeit geprüft und nach Möglichkeit umgesetzt werden. Nachfassen wollen die Liberalen bei weiteren Themen. Genannt wurden als Beispiele: zukunftssichere ärztliche Versorgung der Rimbacher Bevölkerung, die Erinnerung an den berühmten aus Rimbach stammenden Komponisten Erich Itor Kahn, Bürger-Patenschaften für öffentliche Grünflächen und die behindertengerechte Gestaltung öffentlicher Gehwege. Bernd Maurer fasste die lebhafte Diskussion mit den Worten zusammen: „Es gibt viel zu tun – packen wir’s an. Getreu unserem Motto ‚Sagen, was ist – machen, was geht‘“.