Pressemitteilung: Die Vereinigung Liberaler Kommunalpolitiker im Kreis Bergstraße hat einen neuen Kreisvorstand

VLK Bergstraße: Der neue Vorsitzende des bergsträßer Kreisverbands der Vereinigung Liberaler Kommunalpolitiker, Oliver Wilkening (links) aus Heppenheim, mit seiner Amtsvorgängerin Edith von Hunnius aus Rimbach und dem FDP-Kreisvorsitzenden Till Mansmann

Der neue Vorsitzende des bergsträßer Kreisverbands der Vereinigung Liberaler Kommunalpolitiker, Oliver Wilkening (links) aus Heppenheim, mit seiner Amtsvorgängerin Edith von Hunnius aus Rimbach und dem FDP-Kreisvorsitzenden Till Mansmann

Die FDP im Kreis Bergstraße hat ihre Kommunalpolitiker organisatorisch neu aufgestellt. Bei den Kommunalwahlen, die für die Freien Demokraten überaus erfolgreich verlaufen sind, weil sie das beste Kommunalwahlergebnis seit vier Jahrzehnten gebracht haben, konnte die FDP im Kreis Bergstraße die Anzahl ihrer Mandatsträger glatt verdoppeln: Über 60 Bürger wurden über die FDP-Listen in den Städten und Gemeinden sowie in die Gremien des Kreises Bergstraße selbst gewählt und sind nun Stadt- oder Gemeindeverordnete, Beigeordnete, Magistrats- oder Kreistagsmitglieder.

Zusammengefasst werden die Kommunalpolitiker in einer eigenen Organisation, der Vereinigung Liberaler Kommunalpolitiker (VLK). Der VLK-Kreisverband Bergstraße hat nun in Bürstadt seinen Vorstand neu gewählt. Nach fünf Jahren gab Edith von Hunnius, Rimbach, das Amt an Oliver Wilkening, Magistratsmitglied in Heppenheim, ab. Edith von Hunnius hatte der Verbandsversammlung des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen 15 Jahre angehört und war in den letzten fünf Jahren dessen Vizepräsidentin. Sie gehört der VLK als Beigeordnete in Rimbach aber weiterhin an. Als Stellvertreter von Wilkening wählten die VLK-Mitglieder den FDP-Kreisvorsitzenden und Kreistagsabgeordneten Till Mansmann. Der stellvertretende FDP-Kreisvorsitzende Fabian Storzer, Stadtverordneter in Bürstadt, wurde Beisitzer im neuen Vorstand.

Die Wahl wurde von einem herausragenden liberalen Kommunalpolitiker geleitet: Michael Schüßler, Erster Stadtrat in Rodgau im Kreis Offenbach, war extra dazu angereist. Schüßler ist Vorsitzender der VLK Hessen sowie stellvertretender Vorsitzender des hessischen Städte-tages und gehört in Nachfolge von Edith von Hunnius seit diesem Jahr der Verbandsversammlung des Landeswohlfahrtsverbands Hessen an, das als “Sozialparlament” über ein beachtliches Budget entscheidet. Schüßler legte in seiner Rede dar, wie er die VLK künftig aufstellen möchte. “Besonders freut es mich, dass wir im Kreis Offenbach über Bezirksgrenzen hinweg so gut mit den südhessischen Kreisverbänden zusammenarbeiten, besonders mit der Bergstraße”, so Schüßler.

Edith von Hunnius, die für ihre langjährige Tätigkeit mit einem Blumenstrauß geehrt wurde, stellte in ihrer Rede zum Abschied von ihrem VLK-Vorsitzendenamt fest, wie schwierig die kommunalpolitische Arbeit oft ist: “Der Staat erfreut die Bürger, indem er ihnen scheinbar immer neue Wohltaten beschert, verschweigt aber geflissentlich, dass sie diese vermeintlichen Wohltaten selbst bezahlen müssen”, so von Hunnius, “und dann überlässt er den Kommunen die unangenehme Aufgabe der Finanzierung.”
Der neue Kreisvorsitzende der VLK, Oliver Wilkening, legte dar, wie er die kommunalpolitische Arbeit im Kreis koordinieren möchte: “Wenn wir enger zusammenarbeiten, wird die Arbeit für uns alle einfacher – man muss ja nicht in jedem Ort das Rad immer neu erfinden. Wir haben auch in unserem Kreisverband viele Spezialisten und Experten, deren Kenntnis wir besser für uns alle nutzen sollten – schön wäre es, das nicht nur innerhalb der Kreisgrenzen zu machen, sondern hessenweit auf das Wissen unserer Mitglieder und Funktionsträger zugreifen zu können”, so Wilkening.



Die FDP Bergstraße formiert sich neu

KMVEinige Änderungen hat es bei der Kreismitgliederversammlung der FDP Bergstraße, die am Donnerstag, 23. Juni 2016, in Bürstadt getagt hat, im Vorstand der Partei gegeben. Der bisherige Vorsitzende Till Mansmann, Heppenheim, führt den Kreisverband weiter. Bei der Abstimmung erhielt Mansmann 24 Ja- und sieben Nein-Stimmen, bei zwei Enthaltungen. Als Stellvertreter fungieren künftig Fabian Storzer aus Bürstadt, der alle Stimmen der Kreismitgliederversammlung erhielt, und Birgit Grüner aus Lorsch. Schatzmeister Dr. Klaus Wolff aus Lorsch und Europabeauftragter Dr. Hans Maschke aus Lampertheim wurden in ihrem Amt bestätigt.

Sieben Beisitzer komplettieren den neugewählten Vorstand: Hans-Joachim Domby aus Bürstadt, Jens Becker aus Heppenheim, Dr. Wolf-Dietrich Weber aus Zwingenberg, Burkhard Vetter aus Bürstadt, Frank Bauer aus Mörlenbach, Michael Wecht aus Rimbach und Helmut Hummel aus Lampertheim. Außerdem gehören laut Satzung Roland von Hunnius aus Rimbach als Kreisbeigeordneter des Kreises Bergstraße, der auch Ehrenvorsitzender der FDP Bergstraße ist, und Christopher Hörst als Fraktionsvorsitzender der FDP im Bergsträßer Kreistag dem Vorstand als stimmberechtigte Mitglieder an.

Christopher Hörst aus Heppenheim, bislang stellvertretender Vorsitzender, übte heftige Kritik am bisherigen Vorstand. Er wurde für verschiedene Ämter vorgeschlagen, trat aber für kein Amt an. Außerdem schieden die bisherigen stellvertretenden Vorsitzenden Richard Meier-Sydow, Birkenau, und Dr. Gernot Diehlmann, Lampertheim, aus dem Vorstand aus.

Der neu gewählte Vorstand wird die FDP Bergtsraße in den nächsten zwei Jahren in die Bundestags- und in die Landtagswahlen in Hessen führen. Mansmann kündigte außerdem an, die zuletzt wieder vermehrt zu verzeichnenden Beitritte in die Partei gezielt zur Gründung neuer Ortsverbände nutzen zu wollen.




FDP Rimbach: Antrag Wochenmarkt

Zum Herunterladen: 2016-06-17_FDP-Antrag_Wochenmarkt




FDP Rimbach: FDP in Sorge um den Rimbacher Wochenmarkt

FDP-Jahreshauptversammlung – Bernd Maurer als Vorsitzender bestätigt – Kreis-FDP mit dem „besten Ergebnis seit 41 Jahren“ – Themen: Kindergarten, Windkraft, Wochenmarkt, Sicherheit, Ärzteversorgung

Rimbach, 17.06.2016 – Bernd Maurer bleibt auch in den kommenden zwei Jahren Vorsitzender der FDP Rimbach. Auf der Jahreshauptversammlung im Restaurant Reiterhof To Steki wurde er einstimmig im Amt bestätigt. Ihm zur Seite stehen als stellvertretende Vorsitzende Roland von Hunnius, Michael Wecht und Werner Lenz. Alte und neue Schatzmeisterin ist Edith von Hunnius. Zu Beisitzern im Vorstand des Ortsverbandes wurden Hans Fendrich (Europa-Beauftragter), Willfried Karpowski und Doris Maurer gewählt. Thomas Walter und Hans-Jürgen Prahst sind die neuen Kassenprüfer. Die Wahlen wurden vom FDP-Kreisvorsitzenden Till Mansmann (Heppenheim) geleitet.

Zuvor ging Bernd Maurer in seinem Rechenschaftsbericht „ohne Patentrezept und Beipackzettel“ auf die Arbeit des Vorstands in den letzten zwei Jahren ein. Er erwähnte die Positionierung des Ortsverbandes in der Frage des evangelischen Kindergartens, erläuterte die wichtigsten Forderungen aus dem FDP-Wahlprogramm und freute sich über die personelle Aufstellung der FDP nach der erfolgreichen Kommunalwahl. Mit drei Sitzen in der Gemeindevertretung und einem Mitglied des Gemeindevorstands (Edith von Hunnius) seien die Freien Demokraten gut gerüstet für die politische Arbeit in den kommenden fünf Jahren. Er gratulierte Karsten Schmitt zum Vorsitz im Ausschuss für Soziales, Sport und Kultur und wünschte ihm viel Erfolg in dem neuen Amt. Seine Ausführungen stellte er unter eine Aussage des liberalen Vordenkers Ralf Dahrendorf: „Zwänge setzen Grenzen für das Machbare, aber sie bestimmen nicht darüber, was zu tun ist.“ Die FDP werde sich in ihrem Handeln auch künftig nicht primär durch vordergründige Sachzwänge leiten lassen, sondern konsequent ihren politischen Prinzipien folgen.

Roland von Hunnius berichtete aus seiner Arbeit in der Regionalversammlung Südhessen. Der aktuelle Entwurf des Teilplans Erneuerbare Energien enthalte leider noch immer das Gebiet Fahrenbacher Kopf als Windvorrangfläche, wenn sie auch gegenüber der Fassung des Regionalverbands Rhein-Neckar verkleinert worden sei. Die FDP spreche sich mit aller Entschiedenheit dagegen aus, Natur und Landschaft schweren Schaden zuzufügen, indem im vermeintlichen Interesse der Energiewende „der Fahrenbacher Kopf verspargelt“ werde. Sie werde in der Regionalversammlung beantragen, den Fahrenbacher aus der Liste der Windvorrangflächen Kopf zu streichen.

Zum einem anderen Rimbacher Thema verlas er einen Antrag der FDP-Fraktion in der Gemeindevertretung. Die FDP mache sich große Sorgen um den Fortbestand des Rimbacher Wochenmarktes. Nach anfänglich guter Beschickung durch Standbetreiber und positiver Resonanz durch die Bevölkerung könne inzwischen von einem richtigen Wochenmarkt kaum noch die Rede sein. Die meisten Betreiber hätten sich zurückgezogen. Käufer blieben aus. Mit ihrem Antrag will die FDP-Fraktion den Gemeindevorstand auffordern, „sich um eine Wiederbelebung des Rimbacher Wochenmarktes zu bemühen“.

Nach den Berichten der Schatzmeisterin und der Kassenprüfer wurde dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilt. Zwischen den Wahlgängen berichtete Till Mansmann aus Kreis- und Landespolitik und stellte die Arbeit des Kreisvorstands vor. Die Kreis-FDP habe bei der letzten Kommunalwahl „das beste Ergebnis seit 41 Jahren“ erzielt. Sie sei mit fünf – statt bisher drei – Abgeordneten unter dem Vorsitz von Christopher Hörst in den Kreistag eingezogen und stelle mit Roland von Hunnius nach fünfjähriger Pause wieder ein Mitglied des Kreisausschusses. Außerdem stelle sie einen stellvertretenden Kreistagsvorsitzenden (Till Mansmann). Die Abwahl des Kreisbeigeordneten Matthias Schimpf bezeichnete er als „weder sachlich geboten, noch finanziell zu rechtfertigen“. Die FDP-Kreistagsfraktion stemme sich dagegen, um des puren Parteiproporzes willen erfahrenes und bewährtes Spitzenpersonal mit hohen Bezügen spazieren zu schicken und zugleich die Zahl der Hauptamtlichen unangemessen aufzublähen. Die Zeche für diese Klientelpolitik der CDU/SPD-Koalition zahlten die Bergsträßer Bürger. Sie, nicht die Spitzen der Koalition, müssten schließlich für die immensen Mehrkosten aufkommen.

Themen, mit denen sich die FDP Rimbach in der Liberalen Runde oder mit Veranstaltungen befassen will, sind „Sicherheit“ und – besonders nach der Absage aus Wiesbaden für eine finanzielle Unterstützung von „Luise light“ in Lindenfels – „medizinische Versorgung“. Dazu sollen jeweils besonders fachkundige Personen als Auskunftgeber eingeladen werden.

 



FDP Rimbach: Es gibt viel zu tun – packen wir’s an

Liberale Runde hat über Rimbacher Themen diskutiert.

In der „Liberalen Runde“, die sich einmal monatlich trifft, diskutierten Fraktion und Ortsverband der Rimbacher FDP mit parteiungebundenen Bürgern über aktuelle lokalpolitische Fragen. Dabei erläuterte der Fraktions- und Ortsvorsitzende Bernd Maurer das Abstimmungsverhalten der FDP in der letzten Sitzung der Gemeindevertretung zum Punkt „Ireneturm“. So wünschenswert ein neuer Turm auf der Tromm als Highlight sowohl für Rimbacher als auch für Touristen wäre, so sorgfältig müsse das Projekt konzeptionell und finanziell vorbereitet werden. Mit der Beantragung eines Zuschusses sei eine Vorentscheidung getroffen worden, ohne dass es konkrete Vorstellungen über das Gesamtkonzept gebe. Roland von Hunnius: „Kommt der Zuschuss, hat die Gemeindevertretung faktisch keinen Handlungsspielraum mehr, die Investition von mehr als 260.000 Euro infrage zu stellen. Kommt er nicht, wird es sehr schwierig sein, die Nachbarkommunen um eine Kostenbeteiligung zu bitten. Dann sprechen wir über eine Belastung der Gemeinde Rimbach von 800.000 Euro – von den Folgekosten ganz zu schweigen.“ Es war nach Ansicht von Bernd Maurer „sehr unglücklich, am letztmöglichen Tag vor Antragseinreichung und ohne Vorberatung durch einen Ausschuss über die Vorlage des Bürgermeisters entscheiden zu müssen. Eine sorgfältige Abwägung von Vor- und Nachteilen und Alternativen war nicht möglich. Deshalb konnte unser Votum nur ‚nein‘ lauten.“
In der Liberalen Runde wurden einige Themen vorgestellt, die von der FDP-Fraktion in der Gemeindevertretung aufgegriffen und verfolgt werden sollen. Dazu zählt nach wie vor das Vorhaben eines Gemeindeentwicklungsplans, wie er in der letzten Periode schon beantragt, aber bisher nicht abschließend beraten wurde. Sorgen bereitet den Liberalen, dass der „Wochenmarkt nach fulminantem Start eingeschlafen“ ist. Sie erwarten entsprechende Initiativen des Gemeindevorstands in Abstimmung mit dem Wirtschafts- und Verkehrsverein. Lobend hervorgehoben wurde die vom Land Hessen unterstützte Aktion „Ab in die Mitte“, die nun schon im zweiten Jahr stattfindet. Allerdings dürften darüber nicht die von den Demografie-Arbeitskreisen entwickelten und in einer Bürgerversammlung positiv bewerteten Ideen vergessen werden, findet Karsten Schmitt, der den Ausschuss für Soziales, Sport und Kultur leitet und die FDP-Fraktion künftig im Demografierat vertritt. Sie müssten Stück für Stück auf Machbarkeit geprüft und nach Möglichkeit umgesetzt werden. Nachfassen wollen die Liberalen bei weiteren Themen. Genannt wurden als Beispiele: zukunftssichere ärztliche Versorgung der Rimbacher Bevölkerung, die Erinnerung an den berühmten aus Rimbach stammenden Komponisten Erich Itor Kahn, Bürger-Patenschaften für öffentliche Grünflächen und die behindertengerechte Gestaltung öffentlicher Gehwege. Bernd Maurer fasste die lebhafte Diskussion mit den Worten zusammen: „Es gibt viel zu tun – packen wir’s an. Getreu unserem Motto ‚Sagen, was ist – machen, was geht‘“.

 




FDP Rimbach: Bernd Maurer 70 Jahre – Das Bürgerwohl im Blick

IMG_Bernd_MaurerDer Rimbacher FDP-Partei- und Fraktionsvorsitzende Bernd Maurer vollendet am Sonntag, 05.06.2016, sein siebzigstes Lebensjahr. Entschieden in der Sache, kämpferisch bei der Vertretung seines Standpunktes, aber fair im Umgang, konziliant und bereit zu Kompromissen, soweit sie nicht „faul“ sind – so kennt man ihn. Der gebürtige Rimbacher kennt in seiner Heimatgemeinde buchstäblich „jeden Stein“, prägte das Bild der FDP im Weschnitztal wie kaum ein anderer und bestimmt es bis heute. Das Wahlergebnis der FDP bei der letzten Kommunalwahl mit 11,5 % der Stimmen ist ganz wesentlich seinem Einsatz zu verdanken und zudem bester Beweis, dass Maurer in allen Jahren seiner Tätigkeit den politischen Biss keineswegs verloren hat und sich seinen Aufgaben mit ungebremster Leidenschaft widmet.

1969 – im Alter von 23 Jahren – trat Bernd Maurer der FDP bei. Damals gab es in Rimbach weder einen Ortsverband der Liberalen, noch waren sie im Gemeindeparlament vertreten. Das sollte sich bald ändern. 1975 gründete Maurer gemeinsam mit einem Häuflein Gleichgesinnter einen FDP-Ortsverband, übernahm dessen Vorsitz und führte die Partei schon zwei Jahre später in die Gemeindevertretung. Von 1977 bis 2011 gehörte er – mit zwei Unterbrechungen – diesem Gremium an und war die meiste Zeit und ist heute noch Vorsitzender seiner Fraktion und Parteivorsitzender. Von 2011 bis 2016 gehörte er dem Gemeindevorstand an. Nach der letzten Kommunalwahl, in der er das beste Ergebnis aller liberalen Rimbacher Kandidaten erhielt, wechselte er wieder in die Gemeindevertretung, wo er den Vorsitz der inzwischen auf drei Personen gewachsenen FDP-Fraktion übernahm.

Besonders stark engagierte er sich stets für eine nachhaltige Siedlungs- und Gewerbeentwicklung. Weitere Herzensanliegen waren ihm zudem stets saubere Gemeindefinanzen und der Ausbau der Zusammenarbeit zwischen den Weschnitztalgemeinden. Kein Wunder also, dass er den laufenden Ideen- und Erfahrungsaustausch auch auf Parteiebene mit den benachbarten FDP-Ortsverbänden pflegt. Über mehrere Perioden gehörte er auch dem Kreisvorstand der Bergsträßer Freien Demokraten an, ließ aber nie einen Zweifel daran, dass er in Rimbach den Schwerpunkt seiner Tätigkeit sieht. Bernd Maurers Engagement wurde mehrfach mit Orden und Ehrenzeichen gewürdigt. Er erhielt zum Beispiel die Theodor-Heuss-Medaille und zuletzt die goldene Ehrennadel der Vereinigung Liberaler Kommunalpolitiker (VLK) verliehen. Er ist ein ebenso überzeugter wie überzeugender und streitbarer Liberaler, der eine Fähigkeit besitzt, die bei Politikern leider oft nicht sehr ausgeprägt ist: er kann zuhören und stellt sich dem Gespräch mit den Bürgern. Die Rimbacher FDP gratuliert aufs Herzlichste und wünscht sich noch viele aktive „Maurer-Jahre“.




FDP Rimbach: Stellungnahme zur Vorlage „Kinderbetreuung“

Roland von Hunnius (FDP) in der Gemeindevertretung Rimbach am 16.03.2016

Heute, in der letzten Sitzung der GVe, beraten wir über eines der wichtigsten – vielleicht das wichtigste – Vorhaben dieser Wahlperiode. Es geht um die Zukunft der Gemeinde Rimbach: es geht um Kinder und ihre Familien. Über alle politischen Kräfte hinweg besteht Einigkeit: den Bedürfnissen der Kinder gebührt die höchste Priorität.

Die ev. Kirchengemeinde Rimbach hatte den Vertrag mit der poltischen Gemeinde zum Betrieb des Kindergartens nach 80 Jahren zum 31.12.2016 überraschend gekündigt. Die Gemeinde Rimbach war gezwungen, die Betreuung von zurzeit 75 Kleinkindern ab Januar 2017 sicherzustellen.

Mit der Vorlage des GVo und den beabsichtigten neuen Verträgen ist dies gelungen. Eltern und Kinder können aufatmen. Es wird weiterhin einen evangelischen Kindergarten in Rimbach geben.

Ende gut – alles gut. Ende gut – alles gut?

Ein paar Merkwürdigkeiten bleiben bestehen:

  1. Warum kam es überhaupt zu der Kündigung, durch die erst die missliche Lage geschaffen wurde? Die offizielle Begründung des Kirchenvorstands lautet, man sei nicht länger in der Lage gewesen, die Verwaltung des KiGa mit ehrenamtlichen Führungskräften zu schultern. Die kleinere Kirchengemeinde Zotzenbach schafft das jedoch weiterhin und hat sogar zusätzlich die U3-Betreung übernommen. Und: wenn das Management des KiGA so aufwändig ist: warum hat sich der Kirchenvorstand nicht innerhalb der kirchlichen Familie darum bemüht, eine neue Trägerschaft zu organisieren und mit einem konkreten Lösungsvorschlag auf die bürgerliche Gemeinde zuzukommen, statt den bestehenden Vertrag einfach zu kündigen?
  2. In dem Vertragsentwurf mit der ev. Kirchengemeinde Rimbach ist ein Wiederkaufsrecht vorgesehen für den Fall, dass die politische Gemeinde innerhalb von 30 Jahren den Grundbesitz anders als zum Zweck der Kinderbetreuung nutzen solle. Das hat die Gemeinde sicherlich nicht vor.

Aber: ein Vertragspartner, der gerade selbst seine Kinderbetreuung mit einer Frist von einem Jahr beendet, verlangt von der Gemeinde Rimbach, sich auf 30 Jahre festzulegen.

  1. Die ev. Kirchengemeinde hat die bauliche Unterhaltung ihres Kindergartens über viele Jahre vernachlässigt und zum Beispiel in Kauf genommen, dass das Dach mit Wellasbestplatten gedeckt war. Statt das Gebäude zu sanieren, hat der ev. Kirchenvorstand den Vertrag gekündigt und überlässt der politischen Gemeinde die bauliche Lösung. Jetzt erstellt die Gemeinde Rimbach ein völlig neues Gebäude nach den aktuellen Erfordernissen, stellt es der ev. Kirche – wenn auch in Gestalt der Gemeinde Reichenbach – zur Verfügung und sorgt für die laufende Instandhaltung.
  2. Der beabsichtigte Betriebsvertrag bezieht sich auf die Betreuung von maximal 75 Kindern. Die Gemeinde Rimbach sieht aber mittelfristig einen Bedarf von weiteren 25 Plätzen. Für diese Plätze wird baulich Vorkehr getroffen. Aber: für sie gilt nicht die Regelung einer 15%igen Kostenbeteiligung. Dies führt zu einer 2-Klassen-Finanzierung – 75 Kinder mit 15 % Kostenbeteiligung der Kirchengemeinde, 25 Kinder mit 0 % Kostenbeteiligung der Kirchengemeinde.Warum sollte die Gemeinde Rimbach 25 Kinder, deren Betreuung vollständig durch Eltern und politische Gemeinde getragen wird, dem ev. KiGa übergeben, statt diese Kinder im Gemeindekindergarten zu erziehen? Ist dieser Vorschlag wirklich zu Ende gedacht?

Ich gehe davon aus, dass der GVe vom GVo der Grundstückskaufvertrag und der Kindergarten-Betriebsvertrag sowie die Planung und detaillierte Kostenschätzung mit Folgekostenschätzung des neu zu errichtenden KiGas vorgelegt werden. Darüber wird in der kommenden Periode im Einzelnen zu reden sein.

Der Vorlage des GVo werde ich um der Kinder willen zustimmen. Die aufgezeigte Lösung stellt die Fortsetzung der Kindererziehung auf hohem Niveau sicher. Das ist das Entscheidende. Mit einer hoffentlich einstimmigen Beschlussfassung der GVe findet die Wahlperiode ein gutes Ende.

Ende gut – alles gut.




Programm- und Kandidatenflyer der FDP Lampertheim online

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Website zur Vorstellung der Kandidaten und des Wahlprogramms der FDP Heppenheim

Kandidaten und Wahlprogramm der FDP Heppenheim zur Kommunalwahl 2016 in HessenUnter der Web-Adresse www.37heppenheimer.de, präsentiert die FDP Heppenheim ihre Kandidaten und das Wahlprogramm zur Kommunalwahl 2016 in Hessen. Spitzenkandidat der FDP Heppenheim ist der Fraktionsvorsitzende der FDP im Kreistag, Christopher Hörst. Der Ortsvorsitzende Oliver Wilkening folgt auf Platz 2. Auf den weiteren Plätzen folgen gestandene Heppenheimerinnen und Heppenheimer, die zum Teil erstmalig, zum Teil erneut politisch Verantwortung in ihrer Heimatstadt übernehmen wollen. In die Erstellung des Programms, wurden explizit alle Listenmitglieder eingebunden.




FDP Rimbach mit eigener Homepage

Die FDP Rimbach hat jetzt einen eigenen Auftritt im Internet. Unter www.fdp-rimbach.de sind Dokumente, Pressemeldungen und Stellungnahmen zu finden, die interessierten Bürgern helfen sollen, sich ein eigenes Bild von der aktuellen kommunalpolitischen Debatte zu machen und die Position der FDP kennenzulernen. „Insbesondere“, betont der FDP-Ortsvorsitzende Bernd Maurer, „sind die Bürger herzlich eingeladen, im Vorfeld der Kommunalwahl das ‚FDP-Programm Rimbach 2021‘ herunterzuladen und sich über die programmatischen Aussagen der Rimbacher Freien Demokraten zu informieren”.

Die web-Adresse der FDP Rimbach lautet: www.fdp-rimbach.de.